Die Zukunft als Katastrophe – Fiktion und Realität

    Diese Woche möchten wir Ihnen unsere zweite Expertin des SURPRISE FACTORS SYMPOSIUM 2014 vorstellen: Univ.- Prof. Dr. Eva Horn beschäftigt sich als Kultur- und Literaturwissenschafterin bereits seit vielen Jahren mit dem Thema „Zukunftsvisionen“ und wird in den Diskussionen neue Denkanstöße geben.

    Eva Horn ist Universitätsprofessorin für neuere deutsche Literatur am Institut für Germanistik der Universität Wien, wo sie in den Bereichen der Kultur- Literaturwissenschaften forscht und lehrt.

    Den Grundstein ihrer Karriere bildete das Studium der Germanistik, Allgemeinen Literaturwissenschaft, Romanistik und Philosophie in Bielefeld, Konstanz und Paris, das Eva Horn 1991 abschloss. Fünf Jahre später promovierte Horn im Fach Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz, wo sie anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitete. 1999 wechselte Horn als Hochschulassistentin an der Fakultät für Kulturwissenschaft an die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. Nach ihrer Habilitation erhielt sie 2004 einen Lehrstuhl an der Universität Basel. Auf ihre jetzige Proffessur in Wien wurde sie 2008 berufen.

    Eva Horn ist zudem Beisitzerin im Vorstand des Gesprächskreises Nachrichtendienste in Deutschland, dessen Aufgabe es ist, zu einer konstruktiven und öffentlichen Diskussion über die geheimen Nachrichtendienste sachlich beizutragen und sich dabei in erster Linie mit Zukunftsfragen der Dienste zu beschäftigen, wie sie sich aus Veränderungen der Welt und der globalpolitischen Interessenlage der Bundesrepublik Deutschland ergeben.

    2009 erhielt Horn den Preis „Geisteswissenschaften International“ der Fritz Thyssen Stiftung für ihre Monographie „Der geheime Krieg„. Ihr neuestes Werk „Zukunft als Katastrophe“ erscheint im Mai 2014 im Fischer Verlag.

    Das diesjährige SURPRISE FACTORS SYMPOSIUM wird Eva Horn aus ihrer kultur- und literaturwissenschaftlichen Perspektive auf Zukunftsszenarien als mögliche Grenzerfahrungen beleuchten. Sie untersucht, wie und warum wir uns mögliche Zukunftsvarianten vorstellen, welche Implikationen und Quellen dahinterstehen und welche Funktionen diese Szenarien für die heutige Politik haben.