ACADEMIA SUPERIOR QUARTERLY | Ausgabe 3/2021

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In ein­er Welt, die immer kom­plex­er wird, gibt es viel zu erforschen, zu entschei­den und zu gestal­ten. Auf Basis eines inter­diszi­plinären Diskurs­es und daraus abgeleit­eten Erken­nt­nis­sen gelingt dies am besten. Genau deshalb veröf­fentlicht ACADEMIA SUPERIOR vier­mal jährlich das ACADEMIA SUPERIOR QUARTERLY.

Das ACADEMIA SUPERIOR QUARTERLY sam­melt inter­es­sante und zukun­ft­sre­iche Beiträge, Stu­di­en, Essays und Papers des let­zten Quar­tals von inter­na­tionalen Jour­nals, Organ­i­sa­tio­nen sowie Think Tanks recher­chiert und bündig zusam­menge­fasst. Die The­menge­bi­ete sind dabei vielfältig und reichen von Tech­nolo­gie über Wirtschaft und Gesund­heit bis hin zu Gesellschaft, Umwelt und Forschung. Dies schafft eine Über­sicht der unter­schiedlichen Diskus­sio­nen über aktuelle Her­aus­forderun­gen und ermöglicht so einen inter­diszi­plinären Blick auf die Welt.

Aus den exter­nen Quellen und den eige­nen Ver­anstal­tun­gen und Pub­lika­tio­nen wer­den Hand­lungsempfehlun­gen bzw. Key Take-Aways abgeleit­et, die Chan­cen und Poten­ziale für die Gestal­tung der Zukun­ft in Oberöster­re­ich eröffnen.

Key Take-Aways

Aus den Formaten der ACADEMIA SUPERIOR

  • Mit kon­struk­tiv­en Ansätzen ein Denken in Möglichkeit­en kul­turell vorantreiben
  • Öffentliche Ein­rich­tun­gen und Unternehmen gezielt dazu anhal­ten, auch Mitarbeiter*innen mit ein­er Teilzei­tanstel­lung Führungspo­si­tio­nen zu eröff­nen. Dies unter­stützt Frauen z.B. mit Betreuungspflichten, in Führungseb­nen vorzu­drin­gen und ermöglicht auch Män­nern die Option, z.B. mehr Zeit mit der Fam­i­lie zu ver­brin­gen, ohne auf Kar­ri­eremöglichkeit­en verzicht­en zu müssen
  • Frauen ermuti­gen und bestärken, sich auf ihre Fähigkeit­en und Tal­ente zu verlassen
  • Beru­fliche Net­zw­erke speziell für Frauen schaf­fen und fördern
  • Mehr Per­so­n­en aus der Prax­is im Schu­lun­ter­richt integrieren
  • Empathieberufe als zen­trale Zukun­fts­berufe erken­nen und fördern
  • Gegen das Ausster­ben der Innen­städte arbeit­en, um den Ver­lust der bürg­er­lichen Kul­tur und Radikalisierung zu vermeiden
  • Diskus­sion um die Finanz­transak­tion­ss­teuer zum Aus­gle­ich sozialer Ungerechtigkeit­en vorantreiben
  • Idee von zwei verbindlichen Sozial­jahren oder ‑peri­o­den, eines am Ende der Schulzeit und eines am Beginn der Pen­sion, weiterdenken
  • Die Schule als Raum für soziale Inter­ak­tion fördern
  • Kinder und Jugendliche mit ihren Ideen und Vorstel­lun­gen aktiv in Zukunftsgestaltungsprozesse
    einbinden
  • Zukun­ftssor­gen der jün­geren Gen­er­a­tion in Bezug auf Kli­ma, Umwelt und Soziales mehr Beachtung schenken

Aus externen Quellen

  • Auf Möglichkeit­en und Fol­gen des Ein­satzes von Gesicht­serken­nungssoft­ware aufmerk­sam machen und entsprechende Geset­zge­bung schaffen
  • Inter­diszi­plinäre und ange­wandte Forschung und Entwick­lung des Ein­satzes von kün­stlich­er Intelligenz für den Kli­maschutz fördern
  • Treib­haus­gase­mis­sio­nen KI-gestützter Tech­nolo­gien reg­ulieren, Trans­parenz über den Energieverbrauch von KI-Sys­te­men über den gesamten Leben­szyk­lus vorschreiben
  • Stan­dards für die Erhe­bung, Ver­wal­tung und gemein­same Nutzung von Dat­en entwick­eln, die den Schutz pri­vater Dat­en und die Kon­trolle über deren Ver­wen­dung berücksichtigen
  • Ganzheitlichen, mul­ti­diszi­plinären Zugang zum The­ma Mobil­ität schaffen
  • Real­la­bore für Mobil­ität der Zukun­ft schaf­fen, wo Wis­senschaft, Wirtschaft, Poli­tik und Gesellschaft gemein­sam Inno­va­tio­nen testen
  • Für das The­ma der Gefahr ein­er Ver­stärkung beste­hen­der daten­basiert­er Verz­er­run­gen („Bias”) beim Ein­satz kün­stlich­er Intel­li­genz sen­si­bil­isieren und in Forschung und Lehrplä­nen verankern
  • Poten­zial für MINT-Fäch­er beson­ders bei Frauen und Zuwan­der­ern durch entsprechende Maßnahmen noch weit­er ausschöpfen
  • Förderun­gen im Bere­ich der Land­wirtschaft von indika­tor­basierten Input- auf wirkungsorientierte Prozess- und Out­come-Steuerung umstellen
  • Mitarbeiter*innen im Home­of­fice bei Meet­ings aktiv ein­binden (z.B. durch Bild­schirme) und Kar­ri­ereschritte nicht an der Anwe­sen­heit, son­dern Arbeit­sleis­tung messen
  • Bewusst­sein um Long-COVID fördern und geeignete Behand­lungs­maß­nah­men einrichten
  • Stadt­pla­nung aktiv in Pub­lic-Health-Maß­nah­men involvieren, um einen nach­halti­gen und gesunden Lebensstil in Städten zu ermöglichen
  • Formelle Kapaz­itäten für Langzeitpflege aufstocken
  • Frühkindliche Bil­dung und Betreu­ung speziell für sozial benachteiligte Bevölkerungs­grup­pen gezielt aus­bauen und anbieten
  • Ideen und Anliegen junger Men­schen aktiv­er in die poli­tis­che Mei­n­ungs­find­ung ein­fließen lassen
  • Zugang zu Rohstof­fen für Energiezukun­ft sich­ern (z.B. sel­tene Mineralien)
  • Auswirkun­gen der Kli­maverän­derun­gen auf einzelne Bezirke und Gemein­den hin prüfen und entsprechende Unter­la­gen und Empfehlun­gen erarbeiten
  • Prinzip­i­en für kli­ma­sichere Kom­munen und Städte erstellen und zur Umset­zung freigeben
  • Die „Glücks­fak­toren” laut World Hap­pi­ness Report auf regionale Gegeben­heit­en hin prüfen, ins­beson­dere gesellschaftlich­es Ver­trauen fördern
  • Maß­nah­men gegen gezielte Falschin­for­ma­tio­nen in den Sozialen Medi­en setzen
  • Zukun­fts­denken der Zukunftsforscher*innen in „Zeitkegeln” im unternehmerischen Umfeld verbreiten, um Resilien­zfähigkeit für kün­ftige Her­aus­forderun­gen zu stärken
  • Attrak­tiv­ität für aus­ländis­che Forscher*innen in Oberöster­re­ich weit­er stärke