Grundlagen und Ansätze einer Generationenpolitik in Oberösterreich

10 Thesen zur Generationenpolitik

In den let­zten Jahren haben sich die Rah­menbe­din­gun­gen für die Entwick­lung unser­er Gesellschaft ein­schnei­dend verän­dert. For­men und Ein­rich­tun­gen des Zusam­men­lebens, die sich im let­zten Jahrhun­dert etablieren kon­nten, sind auf bre­it­er Front in Bewe­gung oder ste­hen unter starkem Anpas­sungs­druck. Die gegen­wär­tige Phase des Über­gangs zu neuen Struk­turen stellt vieles in Frage, mit dem man, jeden­falls in Europa, lange Zeit glaubte rech­nen zu kön­nen.

Beson­ders erfassen die Entwick­lun­gen die Insti­tu­tio­nen der sozialen Wohlfahrt und den Kohä­sion der Bevölkerung. Die Dynamik der Wirtschaft hat stark nachge­lassen. Zunehmend tun sich kom­plexe Prob­leme und auch Span­nun­gen auf, die nach Refor­men, nach neuen For­men der Poli­tik, jeden­falls nach neuen Lösun­gen rufen.

Heute schon schlägt sich die Über­forderung der herkömm­lichen For­men staatlich­er Poli­tik in akuten Finanzprob­le­men und in Kürzun­gen staatlich­er Leis­tun­gen nieder und führt zu Ver­trauensver­lust, Wider­stand und Protesten betrof­fen­er Bevölkerungs­grup­pen.

Die Per­spek­tive der demografis­chen Alterung hat eine inten­sive Diskus­sion über die Gefährdung des Prinzips der Gerechtigkeit oder Fair­ness zwis­chen aufeinan­der­fol­gen­den Gen­er­a­tio­nen aus­gelöst.

Diese Studie geht vor allem auf die Effek­te der epochalen demografis­chen Ver­schiebun­gen ein und bietet Per­pek­tiv­en zur Lösung der entste­hen­den Prob­leme für die oberöster­re­ichis­che Poli­tik an.