Zukunftsdialog Gesundheit 2040

One Health als gemeinsame Perspektive

Am 09. Juli 2026 lud ACADEMIA SUPERIOR im Vor­feld der Abend­ver­anstal­tung „Gesund­heit 2040 – Trans­for­ma­tion der Gesund­heitsver­sorgung in Oberöster­re­ich“ zum Zukun­fts­di­a­log. Rund 50 Expert:innen aus dem Gesund­heits­bere­ich disku­tierten in einem von ACADEMIA SUPE­RI­OR-Geschäfts­führer Clemens Zier­ler mod­erierten For­mat, wie Gesund­heit in Oberöster­re­ich langfristig und zukun­fts­fest weit­er­en­twick­elt wer­den kann und dies nicht nur als Auf­gabe des Ver­sorgungssys­tems, son­dern als gemein­same Ver­ant­wor­tung von Poli­tik, Wis­senschaft und Gesellschaft.

Gemein­sam mit Dr.in Sask­ia De Gani, Lei­t­erin des Careum Zen­trums für Gesund­heit­skom­pe­tenz in Zürich, richtete der Zukun­fts­di­a­log den Blick auf den Ansatz One Health. Dieser erweit­ert den klas­sis­chen Gesund­heits­be­griff: Gesund­heit entste­ht nicht isoliert im Behand­lungsz­im­mer, son­dern im Zusam­men­spiel von Men­sch, Tier, Umwelt, Wis­senschaft, Ver­sorgungssys­te­men, Bil­dung, Arbeitswelt und gesellschaftlichen Rah­menbe­din­gun­gen. Damit rückt eine Per­spek­tive in den Vorder­grund, die Vor­sorge, Gesund­heit­skom­pe­tenz, Kli­mare­silienz und Sys­tem­s­teuerung stärk­er miteinan­der verbindet.

„Die sys­temis­che Verknüp­fung von gesund­heit­srel­e­van­ten Lebens­bere­ich, wie Ernährung, Lebensstil, Tier­wohl und Umweltschutz ist Grund­lage des zukun­ft­sori­en­tierten One Health Ansatzes“ — Sask­ia de Gani

Der Zukun­fts­di­a­log bot Raum für per­sön­liche Begeg­nung, fach­lichen Aus­tausch und gemein­same Reflex­ion. In einem kuratierten, work­shopar­ti­gen For­mat wur­den zen­trale Per­spek­tiv­en gesam­melt, Her­aus­forderun­gen disku­tiert und Impulse für eine inno­v­a­tive, resiliente und zukun­fts­fähige Gesund­heitsver­sorgung entwick­elt. Ange­sprochen wur­den unter anderem Telemedi­zin, das Ziel mehr lebenswert­er Jahre, Präven­tion, Gesund­heits­bil­dung in der Schule, die stärkere Ein­bindung der Arbeitsmedi­zin, per­son­al­isierte Medi­zin etwa durch ein indi­vidu­elles phar­makol­o­gis­ches Pro­fil, aber auch Fra­gen rund um Zuck­er­s­teuer, Anreizsys­teme und die Prob­lematik von Gesundheitsinfluencer:innen. Deut­lich wurde: Die Gesund­heitsver­sorgung der Zukun­ft braucht nicht nur leis­tungs­fähige Struk­turen, son­dern auch ein gemein­sames Ver­ständ­nis und Ori­en­tierung sowie die Fähigkeit, neue Risiken frühzeit­ig zu erkennen.

Unterlagen zur Veranstaltung

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