Bere­its zum zweit­en Mal luden die ACADEMIA SUPERIOR und die Indus­triel­len­vere­ini­gung Oberöster­re­ich oberöster­re­ichis­che Leit­be­triebe ein, um über Fak­toren zu disku­tieren, die den Leibt­be­triebe- und Head­quar­ters-Stan­dort Oberöster­re­ich sich­ern kön­nen.

„Für den Stan­dort Oberöster­re­ich übernehmen die Leit­be­triebe und Head­quar­ters die Rolle der Triebfed­ern des Fortschritts.” – Wirtschaft­s­lan­desrat Dr. Michael Strugl

„Headquarter-Standort Oberösterreich” — zweites Dialoggespräch am 5. Februar 2014

Die große Anzahl an Leit­be­trieben, die hierzu­lande ihr Head­quar­ter haben, ist ein wesentlich­er Fak­tor für das wirtschaftliche Wach­s­tum. Auch viele multi­na­tionale Unternehmen haben in Oberöster­re­ich regionale Head­quar­ters oder Kom­pe­tenzzen­tren ein­gerichtet. Diese nehmen Steuerungsauf­gaben für andere Konz­ern­stan­dorte wahr. Dazu zählen etwa Forschung & Entwick­lung, Mar­ket­ing, Con­trol­ling, IT oder strate­gis­che Pla­nung.

„Leit­be­triebe sind wie eine Loko­mo­tive, die andere Betriebe mitzieht.” – IV Oberöster­re­ich-Präsi­dent Dr. Axel Grein­er

Die Funk­tion von Leit­be­trieben und Head­quar­ters für Oberöster­re­ich als Wirtschafts­stan­dort ist ele­men­tar. „Leit­be­triebe sind Motor unser­er Wirtschaft”, so der Präsi­dent der Indus­triel­len­vere­ini­gung, Dr. Axel Grein­er. Allein die 250 größten Unternehmen Oberöster­re­ichs — 0,6% aller Unternehmen im Land — beschäfti­gen 270.000 Mitar­bei­t­erIn­nen. Diese arbeit­en wiederum mit Klein- und Mit­tel­be­trieben zusam­men und bilden mit ihnen Wertschöp­fungsnet­zw­erke: „Jed­er Arbeit­splatz in einem Leit­be­trieb induziert 2,25 Arbeit­splätze bei Zulief­er­ern”, so Grein­er. Auch wenn andere Regio­nen, wie etwa Schwe­den oder Kana­da, Vorteile wie niedrigere Lohn­stück­kosten haben, so ist die hohe Koop­er­a­tionskul­tur in Oberöster­re­ich, die sich beispiel­sweise in den Clus­tern aus­drückt, etwas, das einzi­gar­tig ist und wofür wir in anderen Regio­nen benei­det wer­den.

Da Head­quar­ters entschei­dende Fak­toren für die Steigerung von Wirtschaft­skraft und Beschäf­ti­gung sind, ist es unab­d­ing­bar, ihnen auch in Zukun­ft attrak­tive Rah­menbe­din­gun­gen anbi­eten zu kön­nen, betonte Wirtschaft­s­lan­desrat Dr. Michael Strugl, Obmann der ACADEMIA SUPERIOR. Leit­be­triebe in Oberöster­re­ich müssen gestärkt wer­den, damit sich diese als „Tor zu neuen Märk­ten” auch in Zukun­ft noch bess­er im inter­na­tionalen Wet­tbe­werb posi­tion­ieren und behaupten kön­nen. „Wir müssen uns auch aktiv posi­tion­ieren als Stan­dort für Head­quar­ters und Kom­pe­tenzzen­tren”, hat sich Strugl als Anre­gung von ein­er neulich stattge­fun­den Del­e­ga­tion­sreise nach Mexiko-City mitgenom­men: mit größtem Selb­stver­ständ­nis werde die Stadt als der Head­quar­ter-Stan­dort in Südameri­ka präsen­tiert.

Zur Erlan­gung eines der­ar­ti­gen Selb­stver­ständ­niss­es sind auch die poli­tis­chen Akteurin­nen und Akteure gefragt, weshalb Lan­desrat Dr. Strugl ins­beson­dere auf den „Aktion­s­plan für Leit­be­triebe und Head­quar­ters” von ACADEMIA SUPERIOR und IV Oberöster­re­ich hin­weist, der mit einem 12-Punk­te Plan Leit­be­triebe und Head­quar­ters als Beschäf­ti­gungs- und Wertschöp­fungsmo­toren stärken will. Diese befind­en sich in einem inter­na­tionalen Wet­tbe­werb, den auch die Poli­tik mit­tra­gen muss. Im neuen Strate­gis­chen Wirtschafts- und Forschung­spro­gramm „Inno­v­a­tives Oberöster­re­ich 2020” wird dies beson­ders berück­sichtigt, etwa durch die Ini­tia­tive „Indus­trie 4.0”.

Leitbetriebe — zu „groß” für unser kleines Land?

Dieser Frage wid­mete sich Dr. Wolf­gang Haidinger von der IV Öster­re­ich, Geschäfts­führer der IV-Plat­tform Leit­be­triebe, im ersten Experten­im­puls.
Die große Bedeu­tung der Leit­be­triebe für den Stan­dort Öster­re­ich unter­mauert eine aktuelle Studie des Indus­triewis­senschaftlichen Insti­tuts, in der der Mul­ti­p­lika­tor­ef­fekt von 33 inter­na­tionalen Leit­be­trieben abge­bildet wird.

Als wesentliche Erfol­gs­fak­toren wer­den darin deut­lich Investi­tio­nen in Forschung und Entwick­lung und eine starke inter­na­tionale Aus­rich­tung ersichtlich. Deut­lich sicht­bar ist in der Prog­nose der Export­märk­te und der geplanten Investi­tio­nen ein Fokus auf neue Märk­te, speziell in Asien und Lateinameri­ka.

„Der Trend bei Exporten geht von der EU in Rich­tung emerg­ing mar­kets.” – Dr. Wolf­gang Haidinger

Die Ein­schätzung durch 33 öster­re­ichis­che Welt­mark­t­führer weist Öster­re­ich eine aktuell sehr hohe Attrak­tiv­ität als Leit­be­triebe­standort aus, die sich jedoch bei gle­ich­bleiben­den Bedin­gun­gen in den kom­menden 30 Jahren ganz drastisch ver­schlechtern würde.Hinsichtlich der Stan­dort­fak­toren punk­te Öster­re­ich laut Dr. Haidinger derzeit auf­grund ein­er hohen Rechtssicher­heit und poli­tis­chen Sta­bil­ität, der guten Qual­ität der Zulief­er­er und eines guten Images des Wirtschafts­stan­dortes und ‑umfeldes. Hand­lungs­be­darf beste­he bei der Effizienz der Bürokratie, dem Zuwan­derungssys­tem, dem Steuer­sys­tem und Kap­i­tal­markt, der Attrak­tiv­ität des Inno­va­tion­s­stan­dortes, der Energie und Umwelt­poli­tik, der Infra­struk­tur sowie der Bil­dung und Qual­i­fika­tion. Ganz unmit­tel­bar und dringlich sind die hohen Lohn- und Arbeit­szusatzkosten sowie die fehlen­den Arbeit­szeit­flex­i­bil­isierung, die derzeit einen klaren Wet­tbe­werb­snachteil für Öster­re­ich darstellen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Standortwahl von Headquarters

Als zweit­er Experte beleuchtete Univ.-Prof. Dr. Jörn Klein­ert, Volk­swirt an der Karl-Franzens-Uni­ver­sität Graz, die Verän­derung der Unternehmensstruk­turen. Diese haben sich von ein­er Stadt, in der alle Indus­trie- und Lebens­bere­iche gemein­sam ange­siedelt waren zu ein­er Struk­tur gewan­delt, in der Indus­tri­eräume von Leben­sräu­men getren­nt und Pro­duk­tion­s­stan­dorte weit­ge­hend außer­halb der Stadt bzw. in andere Teile der Welt abge­wan­dert sind. Für Leit­be­triebe und Head­quar­ters ist deshalb eine zen­trale Her­aus­forderung, diese Koor­di­na­tion­sauf­gabe zu bewälti­gen.

Als die wichtig­sten Deter­mi­nan­ten für die Stan­dort­wahl eines Head­quar­ters oder Kom­pe­tenzzen­trums iden­ti­fiziert der Volk­swirt die Infra­struk­tur, die Ein­bet­tung in das Umfeld ander­er Head­quar­ters, das lokale Ange­bot von für das Unternehmen wichti­gen Dien­stleis­tun­gen, Forschungs- und Entwick­lung­sein­rich­tun­gen und die Ver­füg­barkeit von geeigneten Zuliefer­un­ternehmen.

„Head­quar­ters sind weit mobil­er, als gedacht.” – Univ.-Prof. Dr. Jörn Klein­ert

Klein­ert warnt auch vor der großen Mobil­ität heutiger Head­quar­ters: 5% wech­seln pro Jahr den Stan­dort, daraus ergibt sich eine durch­schnit­tliche Ver­weil­dauer von knapp 20 Jahren. Das kann natür­lich auch eine Chance für Oberöster­re­ich sein.
Es sei darüber­hin­aus der Ein­druck ent­standen, dass die indus­trielle Pro­duk­tion an Bedeu­tung für Wirtschaft und Gesellschaft abnähme — eine Dein­dus­tri­al­isierung kann jedoch keine zukun­ft­sori­en­tierte Strate­gie für einen Stan­dort wie Oberöster­re­ich sein, der ger­ade in diesem Bere­ich punk­ten kann, da auch viele indus­trien­ahe Dien­stleis­tun­gen von pro­duzieren­den Unternehmen abhängig sind. „Oberöster­re­ich ist mit dieser Ini­tia­tive, indus­trielle Leit­be­triebe gezielt zu stärken, auf dem richti­gen Weg”, ist sich der Experte sich­er.

Ansatzpunkte zur Attraktivierung Oberösterreichs als Headquarter-Standort

In der anschließen­den inten­siv­en Diskus­sion mit namhaften Vertreterin­nen und Vertretern oberöster­re­ichis­ch­er Leit­be­triebe wur­den die Erfahrun­gen und Ansatzpunk­te zur Stärkung des Head­quar­ter-Stan­dortes Oberöster­re­ich erörtert. Die Senkung der Lohn­nebenkosten, Flex­i­bil­isierung der Arbeit­szeit­en, eine Verbesserung der Verkehrsan­bindung, das Set­zen sicht­bar­er Zeichen für die Schaf­fung eines inter­na­tionaleren Umfeldes und die Qual­i­fizierung zukün­ftiger Fachkräfte waren auch hier die dringlich­sten Punk­te zur Sicherung des Stan­dortes.
Konkret wur­den ins­beson­dere fol­gende Aspek­te ange­sprochen:

  • Oberöster­re­ich prof­i­tiert davon, dass ein Großteil der Unternehmen tra­di­tions­be­wusste Fam­i­lienun­ternehmen und daher eng mit der Region ver­bun­den sind. Da sie region­al ver­wurzelt sind, wer­den auch die ganz objek­tiv beste­hen­den schlecht­en Bedin­gun­gen länger geduldet, der „Lei­dens­druck” wird länger aus­ge­hal­ten. Den­noch lässt sich nicht leug­nen, dass Oberöster­re­ich in manchen Rah­menbe­din­gun­gen weit zurück liegt und manche Vorhaben an kleinkari­ert­er regionaler Poli­tik scheit­ern. Hier müssen drin­gend attrak­tive Rah­menbe­din­gun­gen geschaf­fen wer­den, um im glob­alen Wet­tbe­werb erfol­gre­ich sein zu kön­nen.

„Oberöster­re­ich hat Glück, dass sich viele Unternehmen mit der Region ver­bun­den fühlen.”

  • So darf aus der derzeit­i­gen Sit­u­a­tion nicht der falsche Ein­druck entste­hen, dass Oberöster­re­ich langfristig dieses starke Rück­grat an indus­triellen Leit­be­trieben haben wird. Die Abwan­derung passiert schle­ichend, weil sowohl tra­di­tionelle Leit­be­triebe mit einem Head­quar­ter in Oberöster­re­ich wie auch multi­na­tionale Konz­erne, die hier eine Nieder­las­sung haben, ver­stärkt in anderen Teilen der Welt investieren. Dadurch fällt die Dynamik in Oberöster­re­ich niedriger aus als ander­swo und die schle­ichende Abwan­derung wird weniger sicht­bar.
  • Eine Chance für die Region beste­ht auch darin, die mit speziellen Kom­pe­ten­zen ver­bun­de­nen kleineren Head­quar­ters bzw. Kom­pe­tenzzen­tren gezielt mit Ange­boten anzus­prechen, die ihren Funk­tio­nen inner­halb großer Konz­erne ent­ge­genkom­men.

„Sind wir in der Lage, die Bedürfnisse unser­er Kun­den weltweit von Linz aus zu ver­ste­hen?”

  • Ein wesentlich­er Stan­dort­fak­tor für pro­duzierende Leit­be­triebe ist die Infra­struk­tur, ins­beson­dere Flugverbindun­gen, Hochleis­tungs­bahn­streck­en und Straßen. Um mit anderen Konz­ern­stan­dorten und den Kun­den in Verbindung treten zu kön­nen, braucht es eine gute Verkehrsan­bindung. Wegen der schlecht­en Erre­ich­barkeit wer­den Head­quar­ter dort errichtet, wo die Verkehrsan­bindun­gen bess­er sind, obwohl in Oberöster­re­ich bere­its geeignete Konz­ern­stan­dorte vorhan­den sind. Der Flughafen Linz fällt trotz inten­siv­er Bemühun­gen von Wirtschaft und Poli­tik weit­er ins Hin­tertr­e­f­fen. Zu über­legen ist daher als Alter­na­tive eine raschere Anbindung an die Flughäfen Wien und München.
  • Eine andere Art der Infra­struk­tur im dig­i­tal­en Zeital­ter ist die Bre­it­band-Inter­netverbindung, weshalb das Land Oberöster­re­ich den flächen­deck­enden Aus­bau mas­siv vorantreibt.
  • Für inter­na­tionale Spitzenkräfte bietet Oberöster­re­ich eine extrem hohe Leben­squal­ität. Diese gilt es, neben anderen Stärken des Stan­dortes weit­er zu stärken und aktiv in der Welt als USP Oberöster­re­ichs zu kom­mu­nizieren.
  • Die hohe Leben­squal­ität für inter­na­tionale Kräfte wird jedoch durch das geringe Ange­bot an englis­chsprachi­gen Schulen und Beschäf­ti­gungsmöglichkeit­en für den Partner/die Part­ner­in geschmälert. Zusam­men mit der Infra­struk­tu­ran­bindung sind das für den Head­quar­ter-Stan­dort Oberöster­re­ich mas­sive Nachteile gegenüber Metropolen wie Wien. Ins­ge­samt soll die Schaf­fung eines inter­na­tionalen und interkul­turellen Umfeldes angestrebt wer­den.

„Es ist notwendig, Zeichen zu set­zen, um Sicht­bar zu machen: wir tun hier etwas, wir schaf­fen Fak­ten!”

  • Die gut aus­ge­bilde­ten Fachkräfte, ins­beson­dere im tech­nisch-natur­wis­senschaftlichen Bere­ich, sind — noch — eine Stärke Oberöster­re­ichs. Die hohe Inge­nieurkom­pe­tenz war ein wesentlich­er Grund für die erfol­gre­iche Entwick­lung Oberöster­re­ichs in den let­zten Jahrzehn­ten. Das Mod­ell der dualen Aus­bil­dung wird etwa ger­ade in anderen Län­dern imple­men­tiert. Jedoch muss auch dieser Aspekt langfristig gestärkt wer­den, u.a. durch einen Aus­bau der technisch-naturwissen¬schaft¬lichen Fakultät an der Johannes Kepler Uni­ver­sität Linz, um nicht weit­er an Attrak­tiv­ität einzubüßen.
  • Wesentliche Bere­iche, die für Leit­be­triebe und Head­quar­ters rel­e­vant sind, liegen in Bun­deskom­pe­tenz. Ins­beson­dere die hohe Belas­tung des Fak­tors Arbeit und die nicht nachvol­lziehbaren Regelun­gen in Bezug auf die Arbeit­szeit wirken wach­s­tumshem­mend. Wenn etwa zwis­chen Unternehmensleitung und Belegschaft eine ein­vernehm­liche Regelung zur Arbeit­szeit­flex­i­bil­isierung gefun­den wer­den kann, dann sollte diese auch real­isier­bar sein.
  • Linz liegt zwis­chen München, Prag und Wien. Wenn wesentliche Dien­stleis­tun­gen dort ansäs­siger großer Betriebe ins nahegele­gene Umfeld aus­ge­lagert wer­den, kön­nte der Großraum Linz extrem prof­i­tieren, wenn er sich entsprechend posi­tion­iert.
  • Unternehmen, die am Stan­dort Oberöster­re­ich investieren und expandieren möcht­en, sehen sich fall­weise mit großen Hür­den kon­fron­tiert (z.B. Natur- und  Umweltschutz).

Resümee und Ausblick

Die Senkung der Lohn­nebenkosten, Flex­i­bil­isierung der Arbeit­szeit, Aus­bau der Infra­struk­tur und Inter­na­tion­al­isierung wur­den in der Diskus­sion als dringlich­ste Fak­toren für die oberöster­re­ichis­chen Leit­be­triebe iden­ti­fiziert.

Doch Oberöster­re­ich hat auch tolle Stärken und USPs, die weit­er aus­ge­baut wer­den sollen. Dazu gehören Tra­di­tions­be­wusst­sein, Know-How, Tüchtigkeit, Net­zw­erkkom­pe­tenz, Koop­er­a­tions­bere­itschaft und die duale Aus­bil­dung als Wet­tbe­werb­svorteile des Leit­be­triebe-Stan­dorts Oberöster­re­ichs.

Die Ver­anstal­ter Lan­desrat Dr. Michael Strugl für die ACADEMIA SUPERIOR und Dr. Axel Grein­er, Präsi­dent der Indus­triel­len­vere­ini­gung Oberöster­re­ich, dank­ten für die zahlre­ichen konkreten Anre­gun­gen, welche nach Möglichkeit in die entsprechen­den poli­tis­chen Pro­gramme aufgenom­men und in konkreten Ini­tia­tiv­en mün­den wer­den. Die ange­sproch­enen Hand­lungs­felder wer­den in den näch­sten Jahren aktiv auf poli­tis­ch­er Ebene disku­tiert. Auch auf Bun­de­sebene werde man sich nach­drück­lich für attrak­tive Rah­menbe­din­gun­gen ein­set­zen; kein ein­fach­es, aber ein notwendi­ges Vorhaben.

„Der kle­in­ste gemein­same Nen­ner wird zu wenig sein.”

Manche der genan­nten Her­aus­forderun­gen für Oberöster­re­ich kön­nen rasch ange­gan­gen wer­den. In manchen Bere­ichen wird ein Kon­flikt unver­mei­d­bar sein, speziell wenn der kle­in­ste gemein­same Nen­ner nicht aus­re­icht, um sich als Stan­dort in der Welt zu posi­tion­ieren. Denn in einem ist man sich in der inten­siv­en Dialo­grunde einig: In der Zukun­ft wird ein raueres Kli­ma herrschen.