Wie wollen wir in Zukunft leben und welche Erfindungen könnten uns dabei helfen? Im Rahmen der Science Holidays an der Johannes Kepler Universität Linz begaben wir uns im Juli gemeinsam mit Kindern auf eine gedankliche Reise in die Welt von morgen. Dabei entwickelten sie eigene Zukunftsprojekte und hielten ihre Ideen in Zeichnungen und Beschreibungen fest.
Die Entwürfe verbanden Fantasie mit konkreten gesellschaftlichen Anliegen: Der „Trash-Destroyer“ soll mit solarbetriebenen Greifarmen Müll einsammeln und automatisch zusammenpressen. Ein schwebender „Umweltschützer“ soll Plastik und Mikroplastik aufnehmen, Samen ausstreuen und Menschen in Not Zuflucht bieten. Dazu kamen die Vision eines „unendlich fahrenden E‑Autos“, das ohne Tankstopp auskommt, und der „Signalabfänger 3001“, der aus dem Weltraum Handysignale blockieren soll.
Die Projekte zeigen, wie aufmerksam Kinder ihre Umwelt wahrnehmen und mit welcher Offenheit sie über Veränderungen nachdenken. Aus Sorgen und Fragen entstanden eigene Ideen: ein zuversichtlicher Ausdruck des Wunsches, die Zukunft aktiv mitzugestalten.
Besonders eindrucksvoll waren auch die Fragen der Kinder: Werden die Menschen in Frieden leben? Wann gibt es keinen Welthunger mehr? Wird künstliche Intelligenz die Welt übernehmen? Und ab wann können Schülerinnen und Schüler ihren Lehrkräften eine Note für den Unterricht geben? Ihre Überlegungen reichten vom unmittelbaren Schulalltag bis zu den großen Herausforderungen unserer Zeit.


