Systemtheorie — Ein Beobachtungsinstrument

Gastbeitrag von Manfred Litzlbauer

Die Dif­ferenz prägt unsere Gesellschaft.

Die Sys­temthe­o­rie ist das Lebenswerk des deutschen Sozi­olo­gen Niklas Luh­mann.  Im Zen­trum sein­er Über­legun­gen ste­ht die Dif­ferenz. Daraus hat er seine The­sen gefol­gert. Ins­beson­dere sind es die autopoi­etis­chen Sys­teme, also Sys­teme deren Fortbe­stand sich aus den Ele­menten erzeu­gen aus denen sie beste­hen. Das ist für Lebe­we­sen unmit­tel­bar ein­sichtig. Das auch Kom­mu­nika­tion so ein Sys­tem sein sollte ist schwieriger nachzu­vol­lziehen. Im Teil 1 dieses Artikels wer­den die Grund­la­gen wieder in Erin­nerung gerufen. Der Teil 2 behan­delt dann eben Kom­mu­nika­tion und Bewusst­sein. Es wird ver­sucht immer an aktuellen Beispie­len wie Coro­na, Kli­ma, Mobil­ität, usw. anzuschließen.

Infos zum Autor:

Man­fred Lit­zl­bauer war langjährig in lei­t­en­der Funk­tion bei der EnergieAG OÖ. Dort für die Ein­führung des Smart Meters und den Auf­bau des Glas­faser­net­zes ver­ant­wortlich. Aktuell im Bere­ich der Bewusst­seins­forschung tätig und mit der Frage beschäftig wann und ob über­haupt kün­stliche Sys­tem Bewusst­sein erlan­gen kön­nen. Grund­lage dazu sind akademis­che Aus­bil­dun­gen von Sozi­olo­gie, Wirtschaft und Theologie.